klassisch homöopathische Fahrpraxis für Gross- und Kleintiere

Als erstes möchte ich mich gerne kurz vorstellen.
Ich heisse Sascha Pollak. 2003 habe ich die Ausbildung zum klassischen Homöopathen an der SHI Homöopathie Schule in Zug mit Diplom (dipl. Homöopath SHI) abgeschlossen. Anschliessend habe ich ein 4-monatiges klinisches Trainingsprogramm am Shree Mumbadevi Hospital und am Homeopathic Health Centre in Mumbai (Indien) gemacht.
Danach war ich bis Ende 2008 mehr oder weniger im Ausland. Während dieser Zeit habe ich zwar nicht viel als klassischer Homöopath gearbeitet, hatte dafür jedoch umso mehr Zeit das erlernte Wissen zu vertiefen und auf die Behandlung von Tieren umzusetzen.
Im Frühling 2009 wurde ich im Prättigau sesshaft. Seither habe ich viel Zeit damit verbracht, das Haus zu renovieren, die Eröffnung meiner klassisch homöopathischen Fahrpraxis vorzubereiten und mit unseren Hunden zu arbeiten. Bei letzterem bin ich dem NF Ausbildungzentrum in Maienfeld für die kompetente Unterstützung sehr dankbar.
Seit Anfang 2011 mache ich hier auch eine Ausbildung in der Tom Bowen Technique - jetzt im September 2011 beginnt auch die Ausbildung in Canine Bowen Technique.
Zusätzlich mache ich, ebenfalls seit Frühling 2011, eine Ausbildung in Emmett Technique, welche die Tom Bowen Thechnique perfekt ergänzt.

« Wie funktioniert das mit der klassisch homöopathischen Fahrpraxis? »

Fahrpraxis, in meinen konkreten Fall, bedeuted, dass ich hauptsächlich Haus- bzw. Stallbesuche machen werde. Auf diese Weise lassen sich die Tiere in ihrem gewohnten Umfeld (Haus, Wohnung, Garten, Stall, Weide oder der Spazierweg) beobachten. Auch ihre Vorlieben, Abneigungen, Verhaltensweisen und sozialen Beziehungen, lassen sich so viel eindeutiger definieren. Zusammen mit der Befragung, den Aussagen und den Beobachtungen des Besitzers bildet dies die Grundlage, um das passende homöopathische Arzneimittel zu finden. Zusätzlich fällt für das Tier auf diese Weise ein Grossteil des Stresses weg, der mit dem Besuch in der Praxis verbunden wäre.

Grundprinzip der klassischen Homöopathie:
Similia similibus curentur.
Ähnliches werde druch Ähnliches geheilt.
Als passendes homöopathische Arzneimittel wird jenes bezeichnet, welches bei einer homöopathischen Arzneimittel- prüfung am gesunden Organismus in der Lage ist die gleichen Zeichen und Symptome zu produzieren, wie jene, die sich in dem zu behandelnden Fall zeigen. Bei tausenden von verschiedenen homöopathischen Arzneimitteln, gibt es auch hier verschiedene Abstufungen von "Ähnlichkeit". Aus diesem Grund ist es mir auch wichtig, immer das möglichst ähnliche homöopathische Arzneimittel, in der für den Fall passenden Potenz, zu finden.
Das Ziel einer klassisch homöopathischen Behandlung ist das Gleichgewicht des Individuums wieder herzustellen. Das homöopathische Arzneimittel wirkt, indem es die Selbstheilungskräfte des Körpers so stimuliert, dass diese in der Lage sind das Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen. mehr dazu.

« Behandlung von akuten und chronischen Fällen. »

Akute Zustände. Hier ist es wichtig, das möglichst schnell geholfen werden kann. Die Hauptkriterien für die Auswahl des passenden homöopathischen Arzneimittels sind in solchen Fällen die Symptome des Zustandes selbst, im Besonderen aber Zeichen und Symptome, die atypisch für den Verlauf der jeweiligen Krankheit sind. In der Regel wirken homöopathische Arzneimittel in solchen Fällen innerhalb kurzer Zeit und können bei Bedarf auch in kürzeren Abständen gegeben werden.

Chronische Fälle. Meist braucht es in solchen Fällen bedeutend mehr Zeit, um das passende homöopathische Arzneimittel zu finden, da sich der jetzige Zustand meist das Resultat einer ganzen vorausgehenden Krankengeschichte ist. Deshalb spielt bei der Behandlung von chronischen Zuständen sowohl die Krankengeschichte des Patienten als auch die Krankengeschichte seiner Blutsverwandten eine Rolle. Wichtig ist es dabei die Wurzel, den sogenannten Auslöser, des Problems zu finden. Zusammen mit den beobachteten Vorlieben, Abneigungen, Verhaltensweisen und sozialen Beziehungen, sowie den Zeichen und Symptomen des chronischen Krankheitszustandes. Wie bei den akuten Zuständen sind auch hier die besonderen und für Krankheit untypischen Zeichen und Symptome speziell wichtig.
Da sich diese Zustände über einen längeren Zeitraum entwickelt haben, kann das homöopathische Arzneimittel auch dementsprechend mehr Zeit brauchen, bis eine Besserung eintritt.

Sobald bereits irreversible Schäden aufgetreten sind, kann in den meisten Fällen nur noch palliativ geholfen werden. mehr dazu.

« Tom Bowen Technique. Canine Bowen Technique. Emmett Technique. »

Seit Anfang 2011 habe ich die Ausbildung in diesen Techniken begonnen und bin mir sicher, das sie eine perfekte Ergänzung zur klassischen Homöopathie bilden werden. Beides sind ganzheitliche Behandlungsmethoden, dessen Ziel es ist den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Die Tom Bowen Technique basiert auf einer Reihe von Griffen, die es ermöglichen, das Muskelgewebe zu beurteilen und gleichzeitig Unstimmigkeiten zu finden. Während dieser Zeit bietet sich dem Körper die Möglichkeit, sich selbst zu korrigieren und die Muskeln zu entspannen. Pausen zwischen diesen Griffen ermöglichen es dem Gehirn die Muskeln erneut zu evaluieren, welche dadurch eine bessere Ausgewogenheit und einen Zustand der Entspannung erreichen.
Die Emmett Technique basiert auf einer Reihenfolge von Punkten, die eine Mobilisierung der Muskeln veranlasst und das Muskelgedächtnis öffnen kann. Das Gehirn erhält die Gelegenheit sich auf das neue Gleichgewicht einzustellen und bietet dem Körper die Gelegenheit sich wieder einzustellen. Zusammen mit der Fähigkeit das Individuum einzuschätzen und den ursprünglichen Auslöser für das Problem zu finden, welches anschliessend, um Problemzonen zu lösen, durch angewandte leichte Druckreihenfolgen zu sofortigem Erfolg führen kann.